2018 01 Keine Angst vor Zahnlosigkeit WebKeine Angst vor
Zahnlosigkeit

07. Januar 2018. Wenn das Thema Implantate angesprochen wird, haben ältere Menschen oft Angst vor über Wochen dauernde Zahnlosigkeit, großen chirurgischen Eingriffen und dem Tragen von Totalprothesen. Aktueller denn je ist von daher bei der Implantologie die "fast & fixed"-Methode. Denn mit dem Konzept "Feste Zähne an einem Tag" können Patienten an nur einem Tag mit festem Zahnersatz ohne Gaumenplatte versorgt werden.

Das moderne Verfahren ermöglicht Zahnextraktion, Implantation und sofortiges Anbringen einer festen Brücke in einer einzigen Sitzung. Dr. Piehl erklärt: "Dieses Verfahren ist eine von vielen attraktiven Möglichkeiten, nicht auf funktionierende und ästhetisch schöne Zähne verzichten zu müssen. Eine individuelle Beratung steht jedoch immer am Anfang eines Lösungsweges". Vorteil der Methode ist sicherlich, dass der Patient nach der Behandlung sofort wieder essen kann und "dass die Heilung umso schneller voranschreitet, je schneller der Kiefer wieder belastet wird."

Eine intensive Zusammenarbeit von Chirurg bzw. Zahnarzt und Zahntechniker ist Voraussetzung, da in der kurzen Behandlungszeit Hand in Hand gearbeitet werden muss. "Wir sind froh, dass wir hier mit kompetenten Zahntechnikern zusammenarbeiten, die sich ebenso wie wir über zufriedene Kunden freuen", so Dr. Piehl.


Bild: proDente e.V.

2017 11 Symposium TeneriffaTheorie und Praxis beim Expertensymposium

04. Dezember 2017. "Manchmal haben zahnmedizinische Fortbildungen auch einen schönen Rahmen", freut sich Dr. Jörn Piehl, der kürzlich auf der Kanareninsel Teneriffa an einem mehrtägigen, internationalen Expertensymposium für regenerative Verfahren in der Zahnmedizin teilgenommen hat. Rund 40 namhafte Fachreferenten informierten über 200 teilnehmende Zahnärzte aus ganz Europa über die neuesten Entwicklungen in der Zahnmedizin. Eingeteilt in Gruppen setzten die Teilnehmer in verschiedenen Workshops das Gehörte zur Übung in die Tat um. Im Bild: Dr. Piehl im Praxisunterricht.

 

Neben aktuellen Antworten auf die Frage, wie nach einer Zahnextraktion ein möglicher Knochenschwund verhindert werden kann, ging es bei der Fortbildungsveranstaltung auch um die neue Piezo-Chirurgie, einem jungen Verfahren für die chirurgische Bearbeitung von Knochen. Vereinfacht ausgedrückt ersetzt hierbei ein Ultraschallgerät den chirurgischen Bohrer. Ebenso ist in der modernen Zahnheilkunde und Zahnchirurgie die digitale Technik ("Guided surgery") auf dem Vormarsch. Eine "digital geführte" Operation ermöglicht eine sehr genaue und sichere Positionierung des Implantats in den Knochen.

 

Das Symposium unter dem Titel "Weichgewebsmanagement – Technik und Indikation der Sinusbodenelevation" wurde in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der implantologisch tätigen Zahnärzte in Europa e.V. sowie der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie sowie der Poliklinik für Orale Chirurgie und Implantologie (Univ.-Prof. Dr. Dr. J. E. Zöller) der Uniklinik Köln durchgeführt.

Bild: Privat


2017 05 Fluoridierung ZahnpflegeZahnpflege - aber richtig!

27. Mai 2017. Eine deutliche Senkung der Risikofaktoren für Zahn- und Munderkrankungen ist die richtige Zahnpflege. Diese sollte aus zwei Bereichen bestehen: die Pflege zuhause und die professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt. Zähne sollten zweimal am Tag jeweils drei Minuten gereinigt werden, dabei ist einmal am Tag eine gründliche Zahnpflege der Zahnzwischenräume mit Zahnseide oder mit Interdentalbürste erforderlich.

Aus medizinischen Gesichtspunkten ist beim Zähneputzen das seitliche Auf-und-ab-Bürsten mit zu viel Druck sowie heftiges Querschrubben nicht mehr zu empfehlen. "Dadurch wird der Zahnbelag nicht ausreichend entfernt und die Zähne werden auf Dauer geschädigt", so Zahnarzt Dr. Piehl. Er rät, die schonende "Rütteltechnik" anzuwenden. Dabei wird die Bürste im 45-Grad-Winkel am Zahnfleischrand aufgesetzt und leicht gerüttelt, um Zahnbeläge am Zahnfleischsaum zu lösen. Anschließend streicht man mit der Bürste mit sanftem Druck vom Zahnfleisch aus in Richtung Zähne. Dann rückt man zu den nächsten beiden Zähnen weiter. Ein Tipp: putzen mit KAI: zuerst die Kauflächen, dann die Zahnreihen außen, danach die Zahnreihen innen.

Zusätzlich zur Pflege zuhause sollten der Mundraum und die Zähne regelmäßig vom Zahnarzt untersucht werden. "Je nach individuellem Risiko ist Erwachsenen eine professionelle Zahnreinigung in einer Zahnarztpraxis ein- oder mehrmals im Jahr anzuraten", betont Dr. Piehl. "Hierbei werden Zahnbelag und Zahnstein sehr gründlich entfernt. Dies ist in der gründlichen Form zuhause mit einer Zahnbürste nicht möglich. Zudem werden die Zähne poliert und fluoridiert". Gleichzeitig erhält der Patient zahlreiche Hinweise zur individuellen Zahn- und Mundhygiene. Die Kosten für die PZR (Professionelle Zahnreinigung) und damit saubere, helle Zähne muss der Patient selbst tragen.

Bild: prodente e.V.


Barcelona: Feste Zähne an einem Tag

2016 Barcelona Bredent16. Dezember 2016. "Feste Zähne an einem Tag": mit diesem anspruchsvollen Thema beschäftigte sich ein weiterer Fortbildungskurs, an dem Dr. Piehl vor kurzem teilnahm. An zwei Tagen setzten sich die Teilnehmer bei den diesjährigen deutschen "Bredent Group Days" in Barcelona mit der Materie "Fast and fixed" auseinander. Das Programm setzte sich aus informativen Fachvorträgen und aufschlussreichen Workshops zusammen. Im Mittelpunkt des Kongresses stand vor allem die notwendig intensive Zusammenarbeit von Chirurg/Zahnarzt und Zahntechniker. "Morgens die Implantate und nachmittags die feste Brücke - das geht nur mit einem perfekt eingespielten Team", so Dr. Piehl. "Und auch die zeitliche Komponente muss von beiden Seiten im Auge behalten werden, deshalb verwenden wir zum Beispiel Implantate und zahntechnische Produkte von derselben Firma.


Fortbildung auf Island: Zurück zu den Wurzeln

2016 Fortbildung auf Island14. Oktober 2016. Es gibt viele modernen Methoden, kranke Zähne zu erhalten oder zu ersetzen. Nur, was hat wirklich funktioniert? Wie zuverlässig kann ein Behandlungserfolg vorhergesagt werden? Mit diesen Fragen setzte sich der einwöchige Fortbildungskurs "Icelandic week" in Reykjavik (Island) auseinander, an dem Dr. Jörn Piehl teilnahm. Namhafte Referenten aus der Schweiz und aus Island vermittelten neueste Erkenntnisse, die auf der zahnmedizinischen Forschung der letzten zehn Jahre basieren.

Mit rund 40 Teilnehmern aus sechs Ländern (Dr. Piehl vertrat als einziger Deutschland) wurde der Teilnehmerkreis bewusst klein gehalten. Präsentationen, Gruppenarbeit, Diskussionen und praktische Übungen trainierten die berufserfahrenen Mediziner auf hohem Niveau. "Interessant war die unterschiedliche Herangehensweise, um ein Therapiekonzept festzulegen: der Zustand des Kieferknochens und der Zähne einerseits, aber auch die Erfüllung des Patientenwunsches sowie das Budget, die Zeit und die fast nur in Deutschland gestellte Frage: Was zahlt denn die Kasse?", erzählt Dr. Piehl. " Selten bin ich mit so vielen Eindrücken von einer Fortbildung heimgekehrt und selten hat eine Fortbildung so lange nachgeklungen. Man muss sich immer wieder neu ins Gedächtnis rufen: Was ist machbar? Was geht gar nicht?"

Foto: privat